Willkommen im

Psychographium - Trauertexte/Grabsteine

Kulturarchiv der Psychographen

 


Redaktion: Kathleen Engel  

zurück zur Startseite

 

 

www.psychographen.de

www.psychographie.de

 

Kontakt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Copyright für alle Seiten: Werner Winkler, Januar 2005; letzte Aktualisierung: 29. Mai 2007

Supported by HOLK und Co.

Zu jedem Grundtyp und Untertyp werden Texte aufgeführt, die mit diesem Typ/Untertyp 'verwandt' scheinen - einzelne davon können durchaus in mehreren 'Schubladen' auftauchen.

 

 

Beziehungstyp

"Angedenken an das Gute hält uns immer frisch bei Mute.
Angedenken an das Schöne, ist das Heil der Erdensöhne.
Angedenken an das Liebe, glücklich, wenn`s lebendig bliebe.
Angedenken an das eine, bleibt das Beste, was ich meine"

J.W. von Goethe

*

((BT-Wir)

Nun ruhe sanft, du gutes Herz,
dich leiden sehen und nicht helfen können,
war unser allergrößter Schmerz.

*

(BT-Du)

Eines morgens wachst du nicht mehr auf,
die Vögel aber singen, wie sie gestern sangen.
Nichts ändert diesen Tageslauf.
Nur du bist fortgegegangen, du bist nun frei
und unsere Tränen wünschen dir Glück.

(Johann Wolfgang von Goethe)

*

Das Geliebte zu verlieren bleibt ewiger Schmerz

*

Mit dem Leben ist es wie mit einem Theaterstück; es kommt nicht darauf an, wie lang es war, sondern wie bunt

*

Den Augen entschwunden, im Herzen geblieben

*

Aber die Liebe bleibt

*

Leuchtende Tage- nicht weinen, weil sie vorüber,
sondern lächeln, dass sie gewesen

*

Der Tod ist nicht das Ende des Lebens,
sondern das Ende des Sterbens.

*

Menschen, die wir lieben bleiben für immer,
denn sie hinterlassen Spuren in unseren Herzen.

*

Sterben ist das Auslöschen der Lampe im Morgenlicht,
nicht das Auslöschen der Sonne

*

Je schöner und voller die Erinnerung,
desto schwerer ist die Trennung.
Aber die Dankbarkeit verwandelt die Erinnerung in eine stille Freude.
Man trägt das vergangene Schöne nicht wie einen Stachel,
sondern wie ein kostbares Geschenk in sich.
(Dietrich Bonhoeffer)

*

"Wenn ihr mich sucht,
so sucht mich in euren Herzen."

 

Sachtyp

"Alles hat seine Zeit:
Es gibt eine Zeit der Freude,
eine Zeit der Stille,
eine Zeit der Trauer und
eine Zeit der dankbaren Erinnerungen"

*

"Ein Jegliches hat seine Zeit
und alles Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde"

Prediger 3,1

*

"Einschlafen dürfen, wenn man müde ist
und eine Last fallen lassen dürfen,
die man sehr lange getragen hat,
das ist eine köstliche, wunderbare Sache"

(Hermann Hesse)

*

Ein ewiges Rätsel ist das Leben -
und ein Geheimnis bleibt der Tod.

(Autor unbekannt)

*

(ST-Wir-Vergangenheit)

Vertraut auf eure Erinnerungen - sie bleiben unvergesslich.
Vertraut auf eure Liebe - sie gibt euch Kraft und Zuversicht.
Vertraut auf die Zeit - sie lindert den Schmerz und lässt die Freude wiederkommen.

Autor unbekannt

*

Ein ewiges Rätsel ist das Leben -
und ein Geheimnis bleibt der Tod.

*

Alles Wachsen ist ein Sterben,
jedes Werden ein Vergehen.
Alles Lassen ein Erleben,
jeder Tod ein Auferstehn.

Tagore

*

Ein Jegliches hat seine Zeit
und alles Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde:
Geboren werden hat seine Zeit,
sterben hat seine Zeit.

Kohelet

*

Ruhe sanft

Gott gab Dir viel Liebe
Und nahm dir das Leid,
er gibt dir nun Frieden für alle Zeit

*

in Frieden ruht

*

Ausgelitten hab´ ich nun,
bin am frohen Ziele,
von den Leiden auszuruh´ n,
die ich nicht mehr fühle.

*

Wenn die Kraft zu Ende geht,
ist Erlösung Gnade.

*

Lieber Vater, schlaf in Frieden,
bist befreit von Schmerz und Leid,
hast viel ertragen und gelitten,
bis Gott dich rief zur Ewigkeit

*

Lass mich noch einmal ohne Schmerzen
geh` n auf meine letzte große Reise.
Lass mich für immer wohnen in deinem Herzen.
Leise, ganz leise.

 *

Der Tod ist groß.
Wir sind die Seinen

Groß = wir sind ihm ausgeliefert, haben keinen Einfluss drauf

Lachender Mund.
Wenn wir uns mitten im Leben meinen

fröhlich im Leben stehend = lachender Mund

Wagt er zu weinen

erschrocken, ergriffen vom plötzlichen Weggehen, Sterben eines Menschen, er wagt zu weinen mitten in unserem Leben, unerwartet !

mitten in uns.
(Rainer Maria Rilke, kursiv gesetzte Erläuterungen von K. Engel)

 

Handlungstyp

"Wer so gewirkt wie Du im Leben,
wer so erfüllt hat seine Pflicht,
hat stets das Beste hergegeben,
der stirbt auch selbst im Tode nicht"

*

Nur wenige Menschen sind wirklich lebendig,
und die, die es sind, sterben nie.
Es zählt nicht, dass sie nicht mehr da sind.
Niemand, den man wirklich liebt, ist jemals tot.

(Ernest Hemmingway)

*

Wer so gewirkt im Leben,
wer so erfüllte seine Pflicht
und stets sein Bestes hat gegeben,
für immer bleibt er euch ein Licht.

(Autor unbekannt)

*

Du siehst den Garten nicht mehr grünen
Du siehst die Blumen nicht mehr blühen.
Hast stets geschafft, manchmal gar über Deine Kraft.
Alles hast Du gern gegeben. Liebe, Arbeit war Dein Leben.
Du hast ein gutes Herz besessen, nun ruhe still und unvergessen.

*

Der Kampf des Lebens ist zu Ende,
vorbei ist aller Erdenschmerz,
nun ruhen deine fleißigen Händ,
still steht ein liebes Vaterherz.

*

Die Stärksten kämpfen ihr Leben lang

*

Müh´ und Arbeit war dein Leben
immer fleißig Deine Hand.
Ruhe hat dir Gott gegeben,
denn du hast sie nie gekannt

*

Der Kampf ist aus,
ich hab' verloren,
hier endet meines Lebens Lauf,
bin ich für Gottes Segen auserkoren,
nehm' ich dafür den Tod in Kauf

*

Wer im Gedächtnis seiner Lieben lebt,
ist ja nicht tot, er ist nur fern!
Tot ist nur, wer vergessen wird.

*

Es ist so schwer, wenn sich zwei Augen schließen,
zwei Hände ruh`n, die einst so treu geschafft.
Hast nie geklagt, warst stets zufrieden,
nun ruhe sanft und schlaf in Frieden

*

Den Tod fürchten die am wenigsten,
deren Leben den meisten Wert hat.
(Immanuel Kant)

*

Gekämpft, gehofft und doch verloren

*

Ein langes Leben ist still zu Ende gegangen,
an seiner Arbeit ist er sehr gehangen.
Er hat sein Leben lang geschafft,
bis ihm die Krankheit nahm die Kraft.

*

Keiner wird gefragt,
wann es ihm recht ist,
Abschied zu nehmen von Menschen,
Gewohnheiten, sich selbst irgendwann.
Plötzlich heisst es damit umzugehen,
ihn auszuhalten diesen Abschied,
diesen Schmerz des Sterbens,
dieses Zusammenbrechen, um neu aufzubrechen.

(Margot Bickel)

 

Du-Bezogene

 

Erloschen ist das Leben dein.
Du wolltest gern noch bei uns sein.
Dein Wille war stark.
Du wolltest die Krankheit bezwingen und
Wusstest nicht, was sie verbarg.
Vergeblich war dein Ringen.
Wie schmerzlich war`s, vor dir zu stehen,
dem Leiden hilflos zuzusehen.
Schlafe nun in Frieden, ruhe sanft,
und hab für alles vielen Dank"

*

"Dir zum Gedächtnis dann
mein wiegendes Sommergras.

Dir zum Dank, meine blutende Rose.
Dir zur Ehre, mein fliegendes Abendrot.
Dir zuliebe meine Tränen"

Marie Luise Kaschnitz. Requiem

*

"DU hast unsere Herzen erfüllt,
hast uns dein Lachen geschenkt,
hast uns deine Liebe gegeben,
und nun wurde uns das Wichtigste genommen

-DU-"

Du siehst den Garten nicht mehr grünen
Du siehst die Blumen nicht mehr blühen.
Hast stets geschafft, manchmal gar über Deine Kraft.
Alles hast Du gern gegeben. Liebe, Arbeit war Dein Leben.
Du hast ein gutes Herz besessen, nun ruhe still und unvergessen.

*

Den Weg, den Du vor Dir hast,
kennt keiner.
Nie ist ihn einer so gegangen,
wie Du ihn gehen wirst.
Es ist Dein Weg.

*

In Deine Hände, sei Anfang und Ende, sei alles gelegt

*

Fürchte dich nicht, denn ich bin mit dir

*

Fürchte dich nicht,
ich habe dich erlöst,
ich habe dich bei Deinem Namen
Du bist mein,
spricht Gott der Herr

*

Der Herr ist meine Hirte

*

Immer sind wir zwei gegangen,
stets den gleichen Schritt,
was vom Schicksal du empfangen,
ich empfing es mit.
Ach, es war ein schönes Wandern,
auch wenn uns der Sturm umtost,
einer war die Kraft des andern,
einer war des andern Trost.

*

Lass mich noch einmal ohne Schmerzen
geh` n auf meine letzte große Reise.
Lass mich für immer wohnen in deinem Herzen.
Leise, ganz leise.

*

Dennoch bleibe ich stets an dir,
denn du hältst mich bei meiner rechten Hand,
du leitest mich nach deinem Rat
und nimmst mich endlich mit Ehren an.

(Psalm 73,23-24)

 

Ich-Bezogene

"Ich bin nicht tot.
Ich tausche nur die Räume.
Ich lebe in Euch
Und gehe durch Eure Träume"

*

Ausgelitten hab´ ich nun,
bin am frohen Ziele,
von den Leiden auszuruh´ n,
die ich nicht mehr fühle.

*

Weinet nicht, ich hab es überwunden,
bin befreit von meiner Qual
Doch lasset mich in stillen Stunden
bei euch sein so manches Mal.

 

Wir-Bezogene

 

"Leben wir, so leben wir dem Herrn;
Sterben wir, so sterben wir dem Herrn.
Darum: wir leben oder sterben,
so sind wir des Herrn"

Röm. 14, V.8

*

Eine Stimme, die uns vertraut war, schweigt.
Ein Mensch, der immer für uns da war, ist nicht mehr.
Er fehlt uns.
Was bleibt, sind dankbare Erinnerungen, die uns niemand nehmen kann.

(Autor unbekannt)

*

Ich lebe und Ihr sollt auch leben.
(Jesus)

*

Es weht der Wind ein Blatt vom Baum,
von vielen Blättern eines,
das eine Blatt, man merkt es kaum,
denn eines ist ja keines,
doch dieses eine Blatt allein
war Teil in unserem Leben,
drum wird dies eine Blatt allein
uns künftig schmerzlich fehlen.

*

Trennung ist unser Los, Wiedersehen ist unsere Hoffnung,

*

So bitter der Tod ist, die Liebe vermag er nicht zu scheiden.
Aus dem Leben ist er zwar geschieden, aber nicht aus unserem Leben;
Denn wie vermöchten wir ihn tot zu wähnen, der so lebendig in unserem Herzen innewohnt!
(Augustinus)

*

Du hast unsere Herzen erfüllt,
hast uns dein Lachen geschenkt,
hast uns deine Liebe gegeben,
und nun wurde uns das Wichtigste genommen.

Der Mensch, den wir lieben,
ist nicht mehr da, wo er war,
aber überall wo wir sind und seiner gedenken.

(Augustinus)

*

Das einzig Wichtige im Leben
Sind die Spuren von Liebe,
die wir hinterlassen,
wenn wir weggehen
(Albert Schweitzer)

*

Was wir bergen in den Särgen
ist der Erde Kleid,
was wir lieben, ist geblieben,
bleibt in Ewigkeit.

*

Von guten Mächten wunderbar geborgen,
erwarten wir getrost, was kommen mag.
Gott ist mit uns am Abend und am Morgen
und ganz gewiss an jedem neuen Tag.
(Dietrich Bonhoeffer)

*

"Wenn ihr mich sucht,
so sucht mich in euren Herzen."

 

Vergangenheitsorientierte

"Das Geheimnis der Erlösung heißt Erinnerung"

Jüdische Weisheit aus dem Talmud

*

Du bist nur untergegangen wie die Sonne und immer sind Spuren Deines Lebens, Bilder, Augenblicke und Gefühle in unserer Erinnerung

*

Erinnerungen sind kleine Sterne,
die tröstend in das Dunkel unserer Trauer leuchten

*

Wer im Gedächtnis seiner Lieben lebt,
ist ja nicht tot, er ist nur fern!
Tot ist nur, wer vergessen wird.

*

Wer nicht vergessen wird ist nicht tot
Was vergangen kehrt nicht wieder.
Aber ging es leuchtend nieder,
leuchtet`s lange noch zurück.

*

Menschen, die wir lieben bleiben für immer,
denn sie hinterlassen Spuren in unseren Herzen.

Er fand die Erlösung, uns bleibt die Erinnerung.

*

Die Erinnerung ist das einzige Paradies,
aus dem wir nicht vertrieben werden können.
(Jean Paul)

*

Was wir bergen in den Särgen
ist der Erde Kleid,
was wir lieben, ist geblieben,
bleibt in Ewigkeit.

*

Je schöner und voller die Erinnerung,
desto schwerer ist die Trennung.
Aber die Dankbarkeit verwandelt die Erinnerung in eine stille Freude.
Man trägt das vergangene Schöne nicht wie einen Stachel,
sondern wie ein kostbares Geschenk in sich.
(Dietrich Bonhoeffer)

 

Zukunftsorientierte

Der Tod ist das Tor zum Leben

*

Mit dem Tod endet das Leben,
die Liebe bleibt,
die Auferstehung kommt

 

Gegenwartsorientierte

Ausgelitten hab´ ich nun,
bin am frohen Ziele,
von den Leiden auszuruh´ n,
die ich nicht mehr fühle.

*

Von guten Mächten wunderbar geborgen,
erwarten wir getrost, was kommen mag.
Gott ist mit uns am Abend und am Morgen
und ganz gewiss an jedem neuen Tag.
(Dietrich Bonhoeffer)

*

Nun ist es Abend, nun ist es genug.
Nun bring mich, Herr, in deine Hände.
Es war so schwer als ich mich selber trug.
Nun trägst du mich in Liebe ohne Ende

(Theresa von Avila)

 

Macher

Der tätige, der redende und der schweigende Gott ...

 

Fühler

-

Denker

-

 

 

Dank an die Mitsammler/innen: Michael Antrack, Barbara Diemer, Heike Hoge, Steffi Neumüller, Petra Vogel, Werner Winkler und an Claus Bruncke für seine orthografischen Hinweise!

Wenn Sie einen Kommentar oder eine Ergänzung haben, schreiben Sie an die Redakteurin Kathleen Engel