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Zu jedem Grundtyp und
Untertyp werden Texte aufgeführt, die mit diesem
Typ/Untertyp 'verwandt' scheinen - einzelne davon
können durchaus in mehreren 'Schubladen'
auftauchen.
Beziehungstyp

"Angedenken an das Gute
hält uns immer frisch bei Mute.
Angedenken an das Schöne, ist das Heil der
Erdensöhne.
Angedenken an das Liebe, glücklich, wenn`s lebendig
bliebe.
Angedenken an das eine, bleibt das Beste, was ich
meine"
J.W. von Goethe
*
((BT-Wir)
Nun ruhe sanft, du gutes
Herz,
dich leiden sehen und nicht helfen können,
war unser allergrößter Schmerz.
*
(BT-Du)
Eines morgens wachst du
nicht mehr auf,
die Vögel aber singen, wie sie gestern sangen.
Nichts ändert diesen Tageslauf.
Nur du bist fortgegegangen, du bist nun frei
und unsere Tränen wünschen dir
Glück.
(Johann Wolfgang von
Goethe)
*
Das Geliebte zu verlieren
bleibt ewiger Schmerz
*
Mit dem Leben ist es wie mit
einem Theaterstück; es kommt nicht darauf an, wie lang
es war, sondern wie bunt
*
Den Augen entschwunden, im
Herzen geblieben
*
Aber die Liebe
bleibt
*
Leuchtende Tage- nicht
weinen, weil sie vorüber,
sondern lächeln, dass sie gewesen
*
Der Tod ist nicht das Ende
des Lebens,
sondern das Ende des Sterbens.
*
Menschen, die wir lieben
bleiben für immer,
denn sie hinterlassen Spuren in unseren Herzen.
*
Sterben ist das
Auslöschen der Lampe im Morgenlicht,
nicht das Auslöschen der Sonne
*
Je schöner und voller
die Erinnerung,
desto schwerer ist die Trennung.
Aber die Dankbarkeit verwandelt die Erinnerung in eine
stille Freude.
Man trägt das vergangene Schöne nicht wie einen
Stachel,
sondern wie ein kostbares Geschenk in sich.
(Dietrich Bonhoeffer)
*
"Wenn ihr mich sucht,
so sucht mich in euren Herzen."
Sachtyp

"Alles hat seine Zeit:
Es gibt eine Zeit der Freude,
eine Zeit der Stille,
eine Zeit der Trauer und
eine Zeit der dankbaren Erinnerungen"
*
"Ein Jegliches hat seine
Zeit
und alles Vorhaben unter dem Himmel hat seine
Stunde"
Prediger 3,1
*
"Einschlafen dürfen,
wenn man müde ist
und eine Last fallen lassen dürfen,
die man sehr lange getragen hat,
das ist eine köstliche, wunderbare Sache"
(Hermann Hesse)
*
Ein ewiges Rätsel ist
das Leben -
und ein Geheimnis bleibt der Tod.
(Autor unbekannt)
*
(ST-Wir-Vergangenheit)
Vertraut auf eure
Erinnerungen - sie bleiben unvergesslich.
Vertraut auf eure Liebe - sie gibt euch Kraft und
Zuversicht.
Vertraut auf die Zeit - sie lindert den Schmerz und
lässt die Freude wiederkommen.
Autor unbekannt
*
Ein ewiges Rätsel ist
das Leben -
und ein Geheimnis bleibt der Tod.
*
Alles Wachsen ist ein
Sterben,
jedes Werden ein Vergehen.
Alles Lassen ein Erleben,
jeder Tod ein Auferstehn.
Tagore
*
Ein Jegliches hat seine
Zeit
und alles Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde:
Geboren werden hat seine Zeit,
sterben hat seine Zeit.
Kohelet
*
Ruhe sanft
Gott gab Dir viel Liebe
Und nahm dir das Leid,
er gibt dir nun Frieden für alle Zeit
*
in Frieden ruht
*
Ausgelitten hab´ ich
nun,
bin am frohen Ziele,
von den Leiden auszuruh´ n,
die ich nicht mehr fühle.
*
Wenn die Kraft zu Ende
geht,
ist Erlösung Gnade.
*
Lieber Vater, schlaf in
Frieden,
bist befreit von Schmerz und Leid,
hast viel ertragen und gelitten,
bis Gott dich rief zur Ewigkeit
*
Lass mich noch einmal ohne
Schmerzen
geh` n auf meine letzte große Reise.
Lass mich für immer wohnen in deinem Herzen.
Leise, ganz leise.
*
Der Tod ist groß.
Wir sind die Seinen
Groß = wir sind ihm
ausgeliefert, haben keinen Einfluss drauf
Lachender Mund.
Wenn wir uns mitten im Leben meinen
fröhlich im Leben
stehend = lachender Mund
Wagt er zu weinen
erschrocken, ergriffen
vom plötzlichen Weggehen, Sterben eines Menschen, er
wagt zu weinen mitten in unserem Leben, unerwartet
!
mitten in uns.
(Rainer Maria Rilke, kursiv gesetzte Erläuterungen
von K. Engel)
Handlungstyp

"Wer so gewirkt wie Du im
Leben,
wer so erfüllt hat seine Pflicht,
hat stets das Beste hergegeben,
der stirbt auch selbst im Tode nicht"
*
Nur wenige Menschen sind
wirklich lebendig,
und die, die es sind, sterben nie.
Es zählt nicht, dass sie nicht mehr da sind.
Niemand, den man wirklich liebt, ist jemals tot.
(Ernest
Hemmingway)
*
Wer so gewirkt im Leben,
wer so erfüllte seine Pflicht
und stets sein Bestes hat gegeben,
für immer bleibt er euch ein Licht.
(Autor unbekannt)
*
Du siehst den Garten nicht
mehr grünen
Du siehst die Blumen nicht mehr blühen.
Hast stets geschafft, manchmal gar über Deine
Kraft.
Alles hast Du gern gegeben. Liebe, Arbeit war Dein
Leben.
Du hast ein gutes Herz besessen, nun ruhe still und
unvergessen.
*
Der Kampf des Lebens ist zu
Ende,
vorbei ist aller Erdenschmerz,
nun ruhen deine fleißigen Händ,
still steht ein liebes Vaterherz.
*
Die Stärksten
kämpfen ihr Leben lang
*
Müh´ und Arbeit
war dein Leben
immer fleißig Deine Hand.
Ruhe hat dir Gott gegeben,
denn du hast sie nie gekannt
*
Der Kampf ist aus,
ich hab' verloren,
hier endet meines Lebens Lauf,
bin ich für Gottes Segen auserkoren,
nehm' ich dafür den Tod in Kauf
*
Wer im Gedächtnis
seiner Lieben lebt,
ist ja nicht tot, er ist nur fern!
Tot ist nur, wer vergessen wird.
*
Es ist so schwer, wenn sich
zwei Augen schließen,
zwei Hände ruh`n, die einst so treu geschafft.
Hast nie geklagt, warst stets zufrieden,
nun ruhe sanft und schlaf in Frieden
*
Den Tod fürchten die am
wenigsten,
deren Leben den meisten Wert hat.
(Immanuel Kant)
*
Gekämpft, gehofft und
doch verloren
*
Ein langes Leben ist still
zu Ende gegangen,
an seiner Arbeit ist er sehr gehangen.
Er hat sein Leben lang geschafft,
bis ihm die Krankheit nahm die Kraft.
*
Keiner wird gefragt,
wann es ihm recht ist,
Abschied zu nehmen von Menschen,
Gewohnheiten, sich selbst irgendwann.
Plötzlich heisst es damit umzugehen,
ihn auszuhalten diesen Abschied,
diesen Schmerz des Sterbens,
dieses Zusammenbrechen, um neu aufzubrechen.
(Margot Bickel)
Du-Bezogene

Erloschen ist das Leben
dein.
Du wolltest gern noch bei uns sein.
Dein Wille war stark.
Du wolltest die Krankheit bezwingen und
Wusstest nicht, was sie verbarg.
Vergeblich war dein Ringen.
Wie schmerzlich war`s, vor dir zu stehen,
dem Leiden hilflos zuzusehen.
Schlafe nun in Frieden, ruhe sanft,
und hab für alles vielen Dank"
*
"Dir zum Gedächtnis
dann
mein wiegendes Sommergras.
Dir zum Dank, meine blutende
Rose.
Dir zur Ehre, mein fliegendes Abendrot.
Dir zuliebe meine Tränen"
Marie Luise Kaschnitz.
Requiem
*
"DU hast unsere Herzen
erfüllt,
hast uns dein Lachen geschenkt,
hast uns deine Liebe gegeben,
und nun wurde uns das Wichtigste genommen
-DU-"
Du siehst den Garten nicht
mehr grünen
Du siehst die Blumen nicht mehr blühen.
Hast stets geschafft, manchmal gar über Deine
Kraft.
Alles hast Du gern gegeben. Liebe, Arbeit war Dein
Leben.
Du hast ein gutes Herz besessen, nun ruhe still und
unvergessen.
*
Den Weg, den Du vor Dir
hast,
kennt keiner.
Nie ist ihn einer so gegangen,
wie Du ihn gehen wirst.
Es ist Dein Weg.
*
In Deine Hände, sei
Anfang und Ende, sei alles gelegt
*
Fürchte dich nicht,
denn ich bin mit dir
*
Fürchte dich nicht,
ich habe dich erlöst,
ich habe dich bei Deinem Namen
Du bist mein,
spricht Gott der Herr
*
Der Herr ist meine
Hirte
*
Immer sind wir zwei
gegangen,
stets den gleichen Schritt,
was vom Schicksal du empfangen,
ich empfing es mit.
Ach, es war ein schönes Wandern,
auch wenn uns der Sturm umtost,
einer war die Kraft des andern,
einer war des andern Trost.
*
Lass mich noch einmal ohne
Schmerzen
geh` n auf meine letzte große Reise.
Lass mich für immer wohnen in deinem Herzen.
Leise, ganz leise.
*
Dennoch bleibe ich stets an
dir,
denn du hältst mich bei meiner rechten Hand,
du leitest mich nach deinem Rat
und nimmst mich endlich mit Ehren an.
(Psalm 73,23-24)
Ich-Bezogene

"Ich bin nicht tot.
Ich tausche nur die Räume.
Ich lebe in Euch
Und gehe durch Eure Träume"
*
Ausgelitten hab´ ich
nun,
bin am frohen Ziele,
von den Leiden auszuruh´ n,
die ich nicht mehr fühle.
*
Weinet nicht, ich hab es
überwunden,
bin befreit von meiner Qual
Doch lasset mich in stillen Stunden
bei euch sein so manches Mal.
Wir-Bezogene

"Leben wir, so leben wir dem
Herrn;
Sterben wir, so sterben wir dem Herrn.
Darum: wir leben oder sterben,
so sind wir des Herrn"
Röm. 14, V.8
*
Eine Stimme, die uns
vertraut war, schweigt.
Ein Mensch, der immer für uns da war, ist nicht
mehr.
Er fehlt uns.
Was bleibt, sind dankbare Erinnerungen, die uns niemand
nehmen kann.
(Autor unbekannt)
*
Ich lebe und Ihr sollt auch
leben.
(Jesus)
*
Es weht der Wind ein Blatt
vom Baum,
von vielen Blättern eines,
das eine Blatt, man merkt es kaum,
denn eines ist ja keines,
doch dieses eine Blatt allein
war Teil in unserem Leben,
drum wird dies eine Blatt allein
uns künftig schmerzlich fehlen.
*
Trennung ist unser Los,
Wiedersehen ist unsere Hoffnung,
*
So bitter der Tod ist, die
Liebe vermag er nicht zu scheiden.
Aus dem Leben ist er zwar geschieden, aber nicht aus unserem
Leben;
Denn wie vermöchten wir ihn tot zu wähnen, der so
lebendig in unserem Herzen innewohnt!
(Augustinus)
*
Du hast unsere Herzen
erfüllt,
hast uns dein Lachen geschenkt,
hast uns deine Liebe gegeben,
und nun wurde uns das Wichtigste genommen.
Der Mensch, den wir
lieben,
ist nicht mehr da, wo er war,
aber überall wo wir sind und seiner
gedenken.
(Augustinus)
*
Das einzig Wichtige im
Leben
Sind die Spuren von Liebe,
die wir hinterlassen,
wenn wir weggehen
(Albert Schweitzer)
*
Was wir bergen in den
Särgen
ist der Erde Kleid,
was wir lieben, ist geblieben,
bleibt in Ewigkeit.
*
Von guten Mächten
wunderbar geborgen,
erwarten wir getrost, was kommen mag.
Gott ist mit uns am Abend und am Morgen
und ganz gewiss an jedem neuen Tag.
(Dietrich Bonhoeffer)
*
"Wenn ihr mich sucht,
so sucht mich in euren Herzen."
Vergangenheitsorientierte

"Das Geheimnis der
Erlösung heißt Erinnerung"
Jüdische Weisheit aus
dem Talmud
*
Du bist nur untergegangen
wie die Sonne und immer sind Spuren Deines Lebens, Bilder,
Augenblicke und Gefühle in unserer
Erinnerung
*
Erinnerungen sind kleine
Sterne,
die tröstend in das Dunkel unserer Trauer leuchten
*
Wer im Gedächtnis
seiner Lieben lebt,
ist ja nicht tot, er ist nur fern!
Tot ist nur, wer vergessen wird.
*
Wer nicht vergessen wird ist
nicht tot
Was vergangen kehrt nicht wieder.
Aber ging es leuchtend nieder,
leuchtet`s lange noch zurück.
*
Menschen, die wir lieben
bleiben für immer,
denn sie hinterlassen Spuren in unseren Herzen.
Er fand die Erlösung,
uns bleibt die Erinnerung.
*
Die Erinnerung ist das
einzige Paradies,
aus dem wir nicht vertrieben werden können.
(Jean Paul)
*
Was wir bergen in den
Särgen
ist der Erde Kleid,
was wir lieben, ist geblieben,
bleibt in Ewigkeit.
*
Je schöner und voller
die Erinnerung,
desto schwerer ist die Trennung.
Aber die Dankbarkeit verwandelt die Erinnerung in eine
stille Freude.
Man trägt das vergangene Schöne nicht wie einen
Stachel,
sondern wie ein kostbares Geschenk in sich.
(Dietrich Bonhoeffer)
Zukunftsorientierte

Der Tod ist das Tor zum
Leben
*
Mit dem Tod endet das
Leben,
die Liebe bleibt,
die Auferstehung kommt
Gegenwartsorientierte

Ausgelitten hab´ ich
nun,
bin am frohen Ziele,
von den Leiden auszuruh´ n,
die ich nicht mehr fühle.
*
Von guten Mächten
wunderbar geborgen,
erwarten wir getrost, was kommen mag.
Gott ist mit uns am Abend und am Morgen
und ganz gewiss an jedem neuen Tag.
(Dietrich Bonhoeffer)
*
Nun ist es Abend, nun ist es
genug.
Nun bring mich, Herr, in deine Hände.
Es war so schwer als ich mich selber trug.
Nun trägst du mich in Liebe ohne Ende
(Theresa von
Avila)
Macher

Der tätige, der redende
und der schweigende Gott ...
Fühler

-
Denker

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Dank an die
Mitsammler/innen: Michael Antrack, Barbara Diemer, Heike
Hoge, Steffi Neumüller, Petra Vogel, Werner Winkler und
an Claus Bruncke für seine orthografischen
Hinweise!
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Kathleen Engel
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